Kurzbericht von der 396. RSK-Sitzung

Die RSK beriet und beschloss ihr Votum zu den auf der 60. Sitzung des Kerntechnischen Ausschusses (KTA) anstehenden Beschlussvorlagen über KTA-Regeln.

Für die vom BMU erbetene Stellungnahme zum Entwurf eines neuen aktualisierten kerntechnischen Regelwerks stellte die RSK ihre Prüfkriterien fertig, die die eingerichteten Arbeitsgruppen ihrer Bewertung der verschiedenen Modulentwürfe zu Grunde legen sollen (392. RSK-Sitzung).

Kurzbericht von der 386. RSK-Sitzung

Bezüglich des Gestaffelten Sicherheitskonzepts schloss die RSK ihre Beratungen mit einer Empfehlung ab, die die Anforderungen im Sinne gestaffelter Sicherheitsebenen (defence in depth) festlegt. Die Anforderungen ergeben sich aus einer Kombination verschiedener technischer Systeme und administrativer Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Beherrschung von Störungen und Störfällen (Sicherheitsebenen 1, 2 und 3) und Begrenzung der Auswirkungen von Unfällen (Sicherheitsebene 4) sowie Maßnahmen zur Unterstützung der für den Katastrophenschutz zuständigen Behörden (Ebene 5).

Kurzbericht von der 387. RSK-Sitzung

Die RSK diskutierte den Stellungnahmeentwurf ihres Ausschusses DRUCKFÜHRENDE KOMPONENTEN UND WERKSTOFFE über "Untersuchung von ferritisch-austenitischen Mischnähten" (s. auch 389. RSK).
Die Beratung über die Einstufung bisheriger "VO-Ereignisse" in die Sicherheitsebenen des gestaffelten Sicherheitskonzepts und über die Neubestimmung von Vorsorgemaßnahmen(VM) schloss die RSK mit einer Stellungnahme ab, in der insbesondere die Erforderlichkeit der Analyse von Qualität und Wirksamkeit (Ausführung, Zuverlässigkeit etc.) von Vorsorgemaßnahmen hervorgehoben wird.

Kurzbericht von der 397. RSK-Sitzung

Die RSK und das BMU erörterten gemeinsam die ersten Erkenntnisse aus den angelaufenen Beratungen der RSK-Arbeitsgruppen, die sich mit den Modulentwürfen der Revision B des neuen aktualisierten kerntechnischen Regelwerks befassen. Schwerpunkt dieser Beratung soll die Bewertung sein, ob dieses Regelwerk richtig sei und den Stand von Wissenschaft und Technik zutreffend beschreibe; Vorschläge zur Struktur des Regelwerks seien in die Bewertung einzubeziehen soweit aus sicherheitstechnischer Sicht Änderungen für erforderlich gehalten werden.

Kurzbericht von der 388. RSK-Sitzung

Die RSK erörterte ihr weiteres Vorgehen bezüglich der vorliegenden Modulentwürfe der vom BMU vorgesehenen "Aktualisierung des kerntechnischen Regelwerks" und der dazu anstehenden Workshopreihe des BMU. Sie beriet dazu im einzelnen die Umsetzung der bisherigen RSK-Kommentare (K1) im aktuellen Entwurf des Modul 1.
Die vom RSK-Ausschuss ANLAGEN- UND SYSTEMTECHNIK vorbereitete Empfehlung Kühlmittelverluststörfall/Totvolumen Reaktorgrube wurde beraten und mit Änderungen verabschiedet.

Kurzbericht von der 389. RSK-Sitzung

Die RSK beriet und verabschiedete folgende Stellungnahmen: "Beherrschung eines Kühlmittelverluststörfalles bei DWR unter Berücksichtigung von Totvolumina im Reaktorsicherheitsbehälter - Sicherheitsmanagement-Aspekte", "Stellungnahme zur derzeitigen Vorgehensweise bei zerstörungsfreien Prüfungen, die im Rahmen der wiederkehrenden Prüfungen an ferritisch-austenitischen Mischschweißnähten erfolgen" und "Vorschlag für Anforderungen an die Stilllegung im Kerntechnischen Regelwerk".

Kurzbericht von der 394. RSK-Sitzung

Aus aktuellem Anlass führte die RSK eine erste Erörterung des Vorkommnisses in der schwedischen Anlage Forsmark 1 durch. Anhand eines Berichts der GRS und der dem BMU vorliegenden Erkenntnisse bereitete die RSK Fragestellungen vor, die der RSK-Ausschuss ELEKTRISCHE EINRICHTUNGEN mit dem Ziel bearbeiten soll, über die schaltungstechnischen Sachverhalte hinaus alle Störfaktoren und deren Auswirkungen auf die Eigenbedarfs- bzw. Notstromanlagen zu analysieren.